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Vom Emmental bis nach Panama

Wo gesägt wird, da arbeit auch Tim Rode Peters. Weltweit. Er bringt keine Bretter auf die richtige Läge. Der zweifache Meister der Feinwerkmechanik und Elektrotechnik aus dem schleswig-holsteinischen Wöhrden repariert und installiert große Sägen. Seine Auftraggeber sind Maschinenbauer. Und die schicken ihn regelmäßig ins Ausland. Für Wartungen, Reparaturen und Inbetriebnahmen verbringt er jährlich bis zu vier Monate fern der Heimat.
Sein erster ausländischer Auftrag führte ihn nach der Gründung seiner Firma trp-technik im Jahr 2011 in die Niederlande. Es folgten Arbeiten in Belgien, England, Frankreich, Dänemark, Tschechien und Polen. Im vergangenen Jahr reiste der Norddeutsche bis nach Panama und Brasilien.
Den Start ins Jahr 2015 verbrachte der Handwerker in der Schweiz. Die Anmeldung sei unkompliziert und über eine Internetseite schnell erledigt. Doch dort zu arbeiten, sei gar nicht so einfach. „Der bürokratische Auswand ist hoch“, sagt Tim Rode Peters. Alles müsse man rechtzeitig planen. Als alle Genehmigungen vorlagen, durfte er 90 Tage im Land der Eidgenossen arbeiten. Nicht nur seine Unterlagen kontrollierten die Behörden gleich zweimal während seiner dreiwöchigen Arbeit im Emmental. Er musste auch nachweisen, dass er sein Werkzeug ordnungsgemäß beim Zoll angemeldet hatte.
Als die Säge in der Schweiz ordnungsgemäß lief, packte er erneut seine Koffer. Der nächste ausländische Kunde hat ihn schon beauftragt. Drei Wochen lang wird er eine Säge in Tschechien installieren.

Mehr über die Schweiz:

www.gtai.de/schweiz

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