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Tausende Besucher bestaunten 1. Hafenfeuer

Neustadt. Plötzlich erloschen am Samstagabend rund um den Neustädter Hafen alle Lichter. Dichter Nebel zog über das Wasser, Musik erklang und 70 Scheinwerfer tauchten den Hafen 20 Minuten lang in buntes Licht.

Tausende begeisterte Zuschauer erlebten den Höhepunkt des Oster-Hafenspektakels und sahen begeistert eine bunte Show. Lichtkünstler beleuchteten das Areal von Häusern und Schiffen aus. An der Hafenbrücke wurde eine riesige Lichtkugel beleuchtet und Feuerfontainen gezündet.

All das hatte der Gewerbeverein auf die Beine gestellt. Die Arbeitsgruppe der Hafenanrainer wünschte sich ein etwas anderes Fest zur Osterzeit. „Ein Osterfeuer gab es in Neustadt schon seit Jahren nicht mehr. Wir wollten eine besonderen Rahmen schaffen. Aber mit einem solch großen Andrang haben wir nicht gerechnet“, sagte Carola Seubert vor der Lichtershow. Stolz ließ sie ihren Blick über das Hafengelände schweifen ließ.

Mitten im Hafenbecken loderte das Neustädter Osterfeuer. Auch das hatte es noch nie gegeben – weder in Neustadt, noch in Norddeutschland. Und es war ganz sicher auch eines der ersten Osterfeuer, an dem sich niemand wärmen konnte.

Die Idee des Feuers auf dem Wasser hatte Carola Seubert. „Kaum jemand hielt das für umsetzbar“, sagte sie und erinnerte sich an wochenlange Planung. Mit ihrem Vorhaben stellte sie die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Die Kameraden schleppten stundenlang Holz, luden es auf ein Boot und legten es in Speziaölanzüge gehüllt in die 16 Feuerkörbe. „Da wir die schwimmende Fläche nur aus Holz bekamen, schien uns dies die sicherste Lösung“, sagte Carola Seubert, die sichtlich stolz war, dass viele hundert helfende Hände zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.

Während die Flammen loderten, wurde vor einer Bühne ausgelassen gefeiert und getanzt. In den anliegenden Restaurants wurden die Plätze knapp.

Auch am Sonntag ging das bunte Treiben weiter. Auf der Bühne spielten Bands und Kinder animiert.

Ob es eine Fortsetzung geben wird, ließ Carola Seubert noch offen: „Wir haben große Lust, wollen das Fest aber erstmal auswerten“

 

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