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Neustadts Förderer der Jugend feierten

Die Erfolgsgeschichte der Jugendarbeit in Neustadt soll fortgeschrieben werden. Gestern zogen die Verantwortlichen eine Zwischenbilanz und sprachen über die Pläne für die kommenden fünf Jahre.

Neustadt in Holstein. Die Jugendarbeit im Neustädter Stadtteiltreff am Westpreußenring ist nicht mehr wegzudenken. Darin waren sich gestern alle einig, die zum Feiern kamen. In einem Zelt tanzten Kinder und zahlreiche Jugendprojekte präsentierten ihre Aktivitäten.

Zum Jahresende läuft das mit Bundesmitteln geförderte Projekt „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ aus. Karl-Heinz Schumacher, Leiter der Koordinationsstelle zog eine positive Bilanz der Aktivitäten. „Durch das große Engagement viele Akteure ist es uns gelungen, viele Initiativen zu starten und Jugendliche zu begeistern und einzubinden“, so Schumacher.

Die 7 –bis 13-Jährigen bekommen Aufgaben und übernehmen Verantwortung. Somit werde die Angriffsfläche rechter Gruppen gemindert. Die gäbe es auch in der Europastadt Neustadt. „Davor dürfen wir die Augen nicht verschließen“, betonte Bürgermeisterin Tordis Badscheider und lobte die Jugendarbeit, die nicht nur am Westpreußenring vorbildlich sei. Sie wisse, dass viele Kommunen gerne ähnliche Erfolge vorweisen können würden.

Der Erfolg sei das Ergebnis eines funktionierenden Netzwerkes. Dennoch hob die Bürgermeisterin die Bedeutung von Karl-Heinz Schumacher hervor. Bei ihm laufen seit 2007 alle Fäden zusammen. Damals startete er mit dem Projekt „Vielfalt tut gut“. Seither vernetzten sich in der Stadt 400 Akteure, die bis heute 30 Projekte ins Leben riefen und so tausende Kinder und Jugendliche in der ganzen Stadt beschäftigten.

„Bislang wurden etwa 1,2 Millionen Euro investiert, von denen 750.000 Euro aus Fördermitteln stammen. Ich bin begeistert, wie sehr wir von Firmen und Verbänden mit finanziellen Mitteln und Materialien unterstützt werden“, so Schumacher. Die Fahrradwerkstatt, Holzwerkstatt, ein Tanzkreis und zahlreiche Workshops hätten den Stadtteiltreff zu einem Anlaufpunkt werden lassen. Besonders stolz ist Schumacher, dass sich viele Projekte dank engagierter Sponsoren mittlerweile selbst tragen.

Dennoch hofft er auf eine schnelle Fortsetzung. Derzeit bemüht sich sein Team um neue Bundesmittel. Die Chancen stehen gut, dass die Arbeit weitere fünf Jahre fortgesetzt wird. Dann soll es auch jährlich einen Jugendsozialfonds in Höhe 5.000 Euro geben, den das Jugendparlament verwaltet.

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